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maximecorbach@me.com
Ich bin Maxime, selbstständiger Architekt, tätig an diversen Projekten in Zürich und Schaffhausen.
Ich entwerfe, denke und erschaffe zeitgenössisch. Mit Haltung, Neugier und einem Blick über das Gewöhnliche hinaus.
Aber sehen sie selbst.
MAXIME CORBACH
BACHELOR OF ARTS IN ARCHITEKTUR
Lebenslauf
2025 -
Gründung ateliermaximecorbach
2024 - 25
Semester bei Universitat Politècnica de Catalunya in Barcelona
2022 - 25
Architekturstudium Bachelor of Arts an der ZHAW in Winterthur
2022 - 23
Ausstellung diverser künstlerischer Werke in Schaffhausen
2021 - 22
Diverse künstlerische Arbeiten in Paris
2020 - 21
Gestalterische Berufsmaturitätsschule in Zürich
2016 - 20
Berufslehre Zeichner Fachrichtung Architektur in Schaffhausen
Ausgewählte Arbeiten
ENTWURFSPHASENPROJEKTLEITUNGENURBANEGESTALTUNGSMÖGLICHKEITENUNDREALISIERUNGENNeubau EFH - 8228 Beggingen SH
Entwurf, Baueingabe, Projektleitung
Im Dialog mit Hang, Sonne und Landschaft.
In der wunderschönen Gemeinde Beggingen im Kanton Schaffhausen entsteht an südorientierter Hanglage ein Einfamilienhaus für eine private Bauherrschaft.
Die Architektur reagiert unmittelbar auf die besondere Topografie des Grundstücks. Auf beiden Geschossen erweitern grosszügige, südseitig angeordnete Aussengalerien die Wohnräume und schaffen fliessende Übergänge zwischen Innen- und Aussenraum. Dabei übernehmen sie nicht nur eine räumliche, sondern auch eine klimatische Funktion. Durch ihre gezielte Dimensionierung regulieren sie den natürlichen Sonneneinfall: Während die hochstehende Sommersonne vom Innenraum ferngehalten wird und so einer Überhitzung entgegenwirkt, kann die tief einfallende Wintersonne weit in die Wohnräume und die darunterliegenden Schlafzimmer eindringen. Die Aussengalerien verbinden somit räumliche Qualität mit passiver Klimaregulierung und machen die Ausrichtung des Hauses zu einem wesentlichen Bestandteil des architektonischen Konzepts.
Auch die Materialisierung folgt einem bewussten Nachhaltigkeitsgedanken. Durch den Einsatz von lokalem Fichten- und Lärchenholz wird der Betonanteil auf konstruktiv notwendige Elemente reduziert.
axonometrie küche
Wettbewerb Kindergarten Kreuzgut Schaffhausen
Projektbeitrag öffentlicher Wettbewerb, nicht rangiert
Der Wettbewerbsbeitrag «Tetris» für den Neubau des Dreifachkindergartens Kreuzgut entwickelt eine offene, kleinteilige Gebäudestruktur aus vier eigenständigen Volumen. Die Setzung reagiert auf die unregelmässige Grundstücksform, integriert den wertvollen Baumbestand und schafft differenzierte Aussenräume mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten. Durch die versetzte Anordnung der Baukörper entstehen geschützte Höfe, vielfältige Blickbeziehungen und eine durchlässige Verbindung zwischen den umliegenden Freiräumen.
Ein zentraler, überdachter Laubengang verbindet die einzelnen Kindergärten und bildet das räumliche Rückgrat der Anlage. Als geschützter Begegnungs- und Erschliessungsraum schafft er eine gemeinsame Mitte, die auch ausserhalb der Kindergartenzeiten öffentlich zugänglich bleibt. Die Aussenbereiche sind bewusst unterschiedlich gestaltet: Ein lebendiger Spielhof bietet Raum für Bewegung und gemeinschaftliche Aktivitäten, während ein ruhiger, begrünter Hof Rückzug und Naturerfahrung ermöglicht. Im Inneren fördern grosszügige Raumhöhen, offene Galerien und flexibel nutzbare Gruppenräume eine vielfältige, zeitgemässe Lern- und Spielumgebung.
Auch das Konstruktionskonzept folgt einem konsequent nachhaltigen Ansatz. Eine leichte Holzbauweise mit natürlicher Strohdämmung, wiederverwendeten Bauteilen und Materialien sowie ein auf Rückbaubarkeit ausgelegtes Gebäudekonzept reduzieren den Ressourcenverbrauch. Die gezielte Verwendung von Streifenfundamenten minimiert den Betoneinsatz und erhält möglichst grosse Bereiche des Bodens wasserdurchlässig. Bestehende Bauteile, darunter die Holzfassade des Kindergartens Hohberg, werden in das neue Projekt integriert und erhalten eine zweite Lebensdauer.
«Tetris» verbindet eine eigenständige architektonische Setzung mit einer kindgerechten Raumgestaltung und einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Bestand und den vorhandenen Ressourcen.
axonometrie gesamtgelände
stadt-liege
längsschnitt kindergarteneinheit
Neubau EFH - 8451 Kleinandelfingen ZH
Entwurf, Baueingabe, Projektleitung
Ein Haus, zwei Volumen und ein Spiel mit Licht und Raum.
In Kleinandelfingen entsteht anstelle eines bestehenden Gebäudes ein neues Einfamilienhaus, dessen Architektur aus zwei gegeneinander versetzten Baukörpern mit Pultdächern entwickelt wird. Der Höhenversatz prägt nicht nur die Gebäudeform, sondern ermöglicht auch eine gezielte natürliche Belichtung und Lüftung. Hoch liegende Fenster bringen Tageslicht tief ins Gebäude, während der Kamineffekt eine natürliche Querlüftung und Nachtauskühlung unterstützt.
Unterschiedliche Raumhöhen schaffen grosszügige Lufträume und ermöglichen eine spätere Ergänzung durch Schlafgalerien. Eine klare Grundrissorganisation trennt gemeinschaftliche Wohnbereiche von privaten Rückzugsräumen. Einschalenmauerwerk, Photovoltaik und Wärmepumpe ergänzen das kompakte Gebäudekonzept und verbinden zeitgenössische Architektur mit einer nachhaltigen Bauweise.
grundriss erdgeschoss
Urban Design Stadtfäscht Schaffhausen
Erarbeitung Konzept, Design, Projektleitung
Urbane Interventionen für eine Stadt in Bewegung.
Im Rahmen eines Direktauftrags des Organisationskomitees des Vereins Stadtfest Schaffhausen entwickelt das Atelier Maxime Corbach ein gestalterisches Gesamtkonzept für die temporäre Bespielung und Belebung der Schaffhauser Altstadt.
Im Zentrum steht die Idee, den Stadtraum selbst zum Bestandteil des Festes zu machen. Statt sich auf die grossen Veranstaltungsplätze zu beschränken, sollen gezielte Interventionen auch weniger beachtete Gassen, Plätze und Zwischenräume aktivieren. Durch überraschende räumliche Eingriffe entstehen neue Aufenthaltsorte, Begegnungszonen und Perspektiven auf die vertraute Stadt. Dafür werden unterschiedliche Installationen entworfen, die sich über die gesamte Altstadt verteilen. Das Spektrum reicht von modularen Sitzmöglichkeiten und markanten Stadttoren über Signaletikpfeiler und pavillonartige Konstruktionen bis hin zu kleineren Kiosk- und Informationshäuschen. Die Pavillons schaffen geschützte Aufenthaltsbereiche und laden zum Verweilen ein, während die übrigen Elemente Orientierung bieten, Zugänge markieren und dem Stadtfest eine eigenständige gestalterische Identität verleihen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der flexiblen Nutzung und Wiederverwendbarkeit der Installationen. Mit einfachen Konstruktionen und möglichst ressourcenschonenden Materialien sollen temporäre Eingriffe entstehen, die über den eigentlichen Anlass hinaus Bestand haben können. Ziel ist es, nicht nur eine Festinfrastruktur zu schaffen, sondern die Altstadt als lebendigen, offenen und gemeinschaftlichen Stadtraum neu erfahrbar zu machen.
Das Atelier Maxime Corbach verantwortet den gestalterischen Entwurf, die konzeptionelle Entwicklung und die Planung der verschiedenen Installationen.
stadt-pavillon
grundriss erdgeschoss
querschnitt
fassade nord
querschnitt
grundriss erdgeschoss
stadt-bank